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Am 12. Januar 2010 verwüstete ein Erdbeben ein ganzes Land: Haiti. Der Inselstaat kann zwar mit hohen Durchschnittstemperaturen aufwarten, trotzdem standen seine Einwohner schon vor der Katastrophe nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens. Auf dem Welthungerindex, der insgesamt 84 Länder auflistet, steht Haiti an 76. Stelle. Dieser Platz signalisiert eine "sehr ernste Hungersituation", Indikatoren dafür sind u.a. ein nicht unerheblicher Anteil von Kindern unter 5 Jahren mit Untergewicht und leider auch eine hohe Sterblichkeitsrate bei den Säuglingen. Dass die Lebenserwartung nicht einmal bei 50 Jahren liegt, verwundert da schon nicht mehr. Dann kam der Tag, der fast ein ganzes Land in Schutt und Asche gelegt hat, der 12. Januar 2010. Ein Beben der Stärke 7,0 auf der Richter-Skala erschüttert den Karibikstaat und macht auf einen Schlag 1,5 Millionen Menschen obdachlos. Eine schier unvorstellbare Zahl! Leichenberge türmen sich in der völlig zerstörten Hauptstadt Port-au- Prince, Kinder irren ziellos umher, viele sind schwerst verletzt, leiden Hunger und Durst. Laut UN werden in den nächsten Wochen 100 Millionen Essensrationen benötigt, der Wiederaufbau wird nach ersten Schätzungen ca. 7 Milliarden Euro verschlingen. Gar mancher mag da an die Unsummen denken, die völlig versagenden Bankmanagern und Finanzjongleuren hinterher geworfen worden sind, aber dabei ging es nur um Geld, das benötigt wurde, um irgendwelche Löcher zu stopfen, von denen man uns glauben machte, dass sie tatsächlich da wären. Aber hier haben wir es mit Menschen zu tun. Menschen, die ganze Familien verloren haben, Menschen, die kein Zuhause mehr haben, Menschen, die vor Schmerzen schreien, aber keine ärztliche Hilfe bekommen, Menschen, die uns "jetzt" brauchen. Auch wenn uns die Katastrophe noch so abstrakt erscheinen mag, das Leid auf Haiti ist sehr konkret und unermesslich. Und wieder einmal sind die Kinder besonders stark betroffen. Viele haben ihre Eltern verloren, sie sind völlig allein, ohne ein Dach über dem Kopf und kämpfen ums Überleben, noch ehe ihr eigenes Leben so richtig begonnen hat. Hier sind wir alle aufgerufen zu helfen. Jetzt! Wie so oft in den vergangenen Jahren, wenn an die Spendenbereitschaft der Deutschen appelliert wurde (z.B. beim Jahrhundert-Tsunami), wurden beachtliche Summen gespendet. Auch die anlässlich der verheerenden Katastrophe auf Haiti initiierten Spendenaufrufe stießen auf ein großes Echo. Mitunter sind es aber auch kleinere Organisationen, die oftmals unauffällig im Hintergrund wirken und trotzdem sehr viel erreichen. So erreichte mich in den letzten Tagen eine Email eines Bekannten, in der ein Verein vorgestellt wurde, der sich bereits seit Ende 2008 sehr stark in Haiti engagiert. Nach eigenem Bekunden hat es sich die "Foundation Enfant Haiti e.V." zur Aufgabe gemacht, Projekte zur Verbesserung der Lebensumstände für Kinder, junge Erwachsene und Frauen zu fördern, um nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe in Haiti zu etablieren.
Die obigen Bilder zeigen die neue Schule, die erst im Oktober 2009 in Betrieb genommen wurde. Unten sehen wir die mittlerweile 80jährige Gründerin der Partnerorganisation "Fondation Enfant Jesus", Madame Lucienne Duncan. Ihrem 25 Jahre dauernden Engagement ist es zu verdanken, dass die Kinder hier eine Chance auf Ausbildung und damit auf eine bessere Zukunft haben. Die Stiftung der Familie Duncan und der Verein "Foundation Enfant Haiti e.V." arbeiten Hand in Hand, bei ihrer Arbeit werden sie u.a. auch von renommierten Stellen, wie der Amerikanischen oder der Japanischen Botschaft unterstützt. Wie ich erfahren habe, konnte der 1. Vorsitzende des Vereins, Herr Stefan Krahm, zwischenzeitlich mit der Partnerorganisation vor Ort Kontakt aufnehmen. Dabei konnte er erleichtert feststellen, dass alle Kinder, sowie die Betreuerinnen und die Verantwortlichen unversehrt sind. Die Unterkünfte wären jedoch stark beschädigt. Den Artikel hierzu können Interessierte unter "General Anzeiger Online" nachlesen. Der gemeinnützige Verein "Foundation Enfant Haiti e.V." baut seine Online-präsenz zurzeit auf. Es lohnt sich also, immer wieder mal hier vorbei zu klicken: http://www.fehev.de/ Ich möchte mit meinen Zeilen auf diese wichtige und völlig uneigennützige Arbeit aufmerksam machen und Sie bitten: "Spenden Sie! Geben Sie Haiti's Kindern eine Zukunft!"
Hinweis in eigener Sache: Diese Seite entstand mit freundlicher Genehmigung des 1. Vorsitzenden des Vereins "Foundation Enfant Haiti e.V.", Herrn Stefan Krahm. Er hat auch alle Bilder, die hier, im Bericht-Titel und im Banner zu sehen sind, zur Verfügung gestellt. Detailinfos können in den nachfolgenden PDF-Dateien nachgelesen werden. Ich empfehle auch dringend, das zu tun, denn nur so erhalten Sie einen Einblick in die Arbeit des Vereins und erkennen sofort die Ernsthaftigkeit des ganzen Projekts.
Wer direkt mit dem Verein bzw. Herrn Krahm in Verbindung treten möchte, ist herzlich dazu eingeladen. Die Kontaktdaten finden Sie hier:
Abschließend bedanke ich mich für Ihre Aufmerksamkeit und Ihre Spendenbereitschaft. Verlieren Sie bitte keine Zeit, denn es gilt, schnell zu handeln:
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